Information über die Arbeit des „Bündnisses für Familie Königs Wusterhausen

zur Stadtverordnetenversammlung am 18.10.2010

Unser „Bündnis für Familie Königs Wusterhausen“ wurde am 17. November 2005 als 6. Bündnis im Land Brandenburg gegründet. Aktuell gibt es bundesweit über 600 Bündnisse für Familien, im Land Brandenburg sind es über 40 Bündnisse. Die Initiative zur Gründung von Lokalen Bündnissen für Familie ging von der Bundesfamilienministerin Renate Schmidt aus.

Information über die Arbeit unseres Bündnisses wurden zu den Stadtverordnetenversammlung am 26.3.2007 und am 24.8.2009 gegeben, die auf unserer Internetseite www.buendnis-fuer-familie-kw.de unter „Ergebnisse“ nachgelesen werden können.

Aus den 15 Gründungsmitgliedern sind aktuell 72 Mitglieder geworden; als 70. Mitglied konnten wir dabei den Stadtjugendring Königs Wusterhausen e. V. begrüßen, 71. Mitglied ist der Verein Stubenrausch e. V.
Ende 2009 übernahm der neue Bürgermeister, Dr. Lutz Franzke, die Schirmherrschaft über das Bündnis.

Unser „Bündnis für Familie Königs Wusterhausen“ wurde vom Servicebüro der bundesweiten Bündnisinitiative als „Bündnis des Monats September 2010“ ausgezeichnet.

Die Koordinierung der Bündnisarbeit läuft aktuell über die Geschäftsstelle des Bündnismitglieds SHIA-Landesverband Brandenburg e. V.
Das „Bündnis für Familie Königs Wusterhausen“ ist regelmäßig durch die SHIA-Geschäftsführerin bei den Treffen der Impuls-Arbeitsgruppe des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie zu den Lokalen Bündnissen vertreten.

Ein besonderer Dank gilt der örtlichen Presse für die Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit des Bündnisses, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, wie z. B. Petra Gröhnke, Claudia Baronick und Ursula Schlecht.
Für die ehrenamtliche Betreuung der Bündnishomepage danken wir Bündnismitglied Steffen Reddig.

Aktuelle Aktivitäten des Bündnisses:

  • der Wettbewerb „Familienfreundliche Maßnahe im Unternehmen“, an dem sich 6 Unternehmen beteiligt haben und der am 17.11.2010 ausgewertet wird
  • die Vorbereitungen zum „Tag des Ehrenamtes“ am 5. Dezember
  • die Vorbereitungen für das 5jährige Jubiläum des Bündnisses
  • die Vorbereitungen für den „Lebendigen Adventskalender“ durch das Bündnismitglied Familienzentrum

Folgende Arbeitsgruppen des Bündnisses treffen sich:

  • AG „Mittagsversorgung in den Kitas und Schulen der Stadt“
  • AG „Chancengleichheit durch Bildung“
  • AG „Familienbildung
  • AG „Geschlechtergerechte Jugendarbeit“

An 17 Tagen, oft im Rahmen der Dorffeste oder anderer Veranstaltungen der Stadt, haben Bündnismitglieder bisher im Jahr 2010 mit einem Informationsstand die Arbeit des Bündnisses vorgestellt und Informationsmaterialien für die Familien bereitgestellt.

Bereits seit drei Jahren erhalten die Schulanfängerkinder der Stadt zu Beginn des Schuljahres einen Brief vom Bündnis in Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister und der Stadtbibliothek mit einem Glückwunsch und einem Gutschein für die Stadtbibliothek.

Durch das Bündnismitglied Wohnungsbaugesellschaft Königs Wusterhausen wurde ein Spielplatzflyer entwickelt und finanziert.

Das erste Bündnisprojekt, unser Freiwilligenzentrum Königs Wusterhausen, arbeitet unter der ehrenamtlichen Leitung von Birgit Luckow erfolgreich seit 2006. Besonders erfolgreich ist das Vorleseprojekt in Kitas, Seniorenheimen und auf der Kinderstation des Klinikums Dahme-Spreewald. Für das Vorleseprojekt wurden in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek weitere Werkstätten „Vorlesen“ zur Qualifizierung der ehrenamtlich Tätigen organisiert.
Birgit Luckow nimmt regelmäßig an den Treffen der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen – LAGFA – teil.

Unser Projekt „Starke Eltern gegen Rechts“ wird zur Zeit in Kooperation mit dem Bündnis gegen Rechts und Exit Deutschland vernetzt und weiterentwickelt.

Unsere Wünsche für die Zukunft:

  • einen Ort in der Stadtverwaltung für die Urkunden des Bündnisses
  • einen eigenen Finanztitel im Haushalt mit Sach- und Personalkosten für die Vernetzungsarbeit sowie Übernahme von Aufwandserstattungen für die freiwillig Aktiven des Freiwilligenzentrums
  • eine Begrüßungsbox für junge Familien und neuzugezogene Familien
  • eine noch breitere Unterstützung der Bündnisarbeit durch Stadtverordnete, Unternehmen und die Verwaltung


Birgit Uhlworm
Stadtverordnete

 
Information über die Arbeit des „Bündnisses für Familie Königs Wusterhausen

zur Stadtverordnetenversammlung am 24.8.2009

Unser „Bündnis für Familie Königs Wusterhausen“ wurde am 17. November 2005 als 6. Bündnis im Land Brandenburg gegründet. Aktuell gibt es bundesweit 571 Bündnisse für Familien, im Land Brandenburg sind es nunmehr 40 Bündnisse.
Eine erste Information über die Arbeit wurde zur Stadtverordnetenversammlung am 26.3.2007 gegeben, die auf unserer Internetseite www.buendnis-fuer-familie-kw.de unter „Ergebnisse“ nachgelesen werden kann.
Aus den 15 Gründungsmitgliedern wurden aktuell 62 Mitglieder; als 60. Mitglied konnten wir die AOK Brandenburg begrüßen, 61. Mitglied ist Elke Schottman und 62. Mitglied Barbara Wolff.

Das erste Bündnisprojekt, unser Freiwilligenzentrum Königs Wusterhausen, arbeitet unter der ehrenamtlichen Leitung von Birgit Luckow erfolgreich seit 2006. Fast 50 Personen haben sich bisher für ein freiwilliges Engagement gemeldet; im Jahr 2008 konnten 18 Bürgerinnen weitervermittelt werden. Das Freiwilligenzentrum Königs Wusterhausen ist seit 3.9.2007 Mitglied der LAGFA – Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen, an deren Arbeitstreffen und Weiterbildungsveranstaltungen Birgit Luckow regelmäßig teilnimmt. Schwerpunkte des Einsatzes von Freiwilligen sind Schulen (Hausaufgaben– und Lernhilfen), die Kinderstation des Klinikums Dahme-Spreewald (Vorleseprojekt und Fasching 2008), Seniorenheime und Kitas (Vorleseprojekt) und Veranstaltungen der Stadt (Kinderfeste, Kindertheater u. ä.). Für das Vorleseprojekt wurden in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek bereits zwei Werkstätten „Vorlesen“ zur Qualifizierung der ehrenamtlich Tätigen organisiert.
Höhepunkt in der Arbeit des Freiwilligenzentrum ist seit zwei Jahren der 5. Dezember, der „Tag des Ehrenamtes“, an dem in Zusammenarbeit mit dem Bündnis und der Stadtverwaltung ehrenamtlich Aktive eingeladen werden und ihnen für ihre Arbeit gedankt wird.
Der SHIA-Landesverband Brandenburg e. V. stellt einen Arbeitsplatz, Telefon und Technik für die wöchentliche ehrenamtliche Sprechzeit von Birgit Luckow als Bündnisbeitrag zur Verfügung; das Freiwilligenzentrum erhält ansonsten keinerlei Förderung. Wünschenswert wären Mittel zumindest für Aufwandsentschädigungen der Ehrenamtlichen, z. B. zur Fahrtkostenerstattung.

Folgende Arbeitsgruppen und Arbeitskreise des Bündnisses haben ihre Arbeit aufgenommen:
  • Arbeitsgruppe „Mittagsversorgung in den Kitas und Schulen der Stadt“
  • Arbeitsgruppe „Familienbildung“
  • Arbeitskreis „Chancengleichheit durch Bildung“ mit dem Ziel der Einrichtung eines Fonds zur Unterstützung von Bildungsaktivitäten von Kindern und Jugendlichen aus Familien mit geringem Einkommen
  • Arbeitsgruppe „Spielplätze“ (in Arbeit ist dank der Unterstützung durch Bündnismitglied WoBauGe ein Flyer mit allen Spielplätzen in der Stadt).
In den Arbeitsgruppen engagieren sich vor allem folgende Bündnismitglieder: Kompetenzagentur, Kreisvolkshochschule, Unabhängige Frauenliste Königs Wusterhausen, Grundschule „Wilhelm Busch“, SHIA-Landesverband Brandenburg e. V.
Durch die Arbeitsgruppe „Mittagsversorgung in den Kitas und Schulen der Stadt“ gelang es, in jeder Grund– und Oberschule eine Person als Schnittstellenmanager/in für den Kontakt mit dem Essensversorger sodexo zu finden und erstmalig einen Elternabend (in der Grundschule Zernsdorf) mit der Verwaltung und sodexo zum Thema „Gesunde Ernährung“ durchzuführen.
Ziel der Arbeitsgruppe ist es, in jeder Grundschule in den 1. Klassen jeweils eine Elternversammlung zu diesem Thema anzubieten. AG-Mitglieder beteiligten sich 2008 am Probeessen im Rahmen der Ausschreibung für einen neuen Essensanbieter und gaben eine Empfehlung an die Stadtverordnetenversammlung.

Jüngstes Projekt des Bündnisses ist das Projekt „Starke Eltern gegen Rechts“ in Kooperation mit den Bündnismitgliedern „Bündnis gegen Rechts“ und SHIA-Landesverband Brandenburg e. V.
Eltern von Kindern, die sich rechtsextrem orientieren, soll mit diesem Projekt Unterstützung und eine Anlaufstelle gegeben werden.

Zum Bündniskalender gehören jährlich folgende Veranstaltungen:

  • Auftakttreffen im Januar
  • "Aktionstag für Familien“ am 15. Mai, dem Internationen Tag der Familie
  • Weltkindertag am 20. September
  • Beteiligung am Kinderfest aus Anlass des Internationalen Kindertages am 1. Juni
  • „Märchen im TURM“ in der Adventszeit (organisiert von Bündnismitglied SHIA-Landesverband Brandenburg e. V. mit kommunaler Förderung)
  • „Lebendiger Adventskalender“ (seit 2008 initiiert von Bündnismitglied Familienzentrum Schenkendorfer Flur)
  • Glückwunsch mit Gutschein für einen Bibliotheksausweis für alle Schulanfängerkinder der Stadt.

Mit einem Info-Stand ist das „Bündnis für Familie Königs Wusterhausen“ bei allen wichtigen Ereignissen und Festen in der Stadt präsent – im Jahr 2008 insgesamt 11 mal, im Jahr 2009 voraussichtlich 20 mal. Hier sind es vor allem die SHIA-Mitarbeiterinnen, die die Standbetreuung absichern.
Im Jahr 2009 konnte endlich auch die mit kommunalen Mitteln finanzierte Befragung von Familien durch HOLON e. V. abgeschlossen werden – auf die Ergebnisse sind wir sehr gespannt.
Der SHIA-Landesverband Brandenburg e. V. bot als Bündnismitglied gemeinsam mit der Verbraucherzentrale im Jahr 2008 vier Veranstaltungen zum Thema „Auskommen mit dem Einkommen“ an.

Die Beiträge der Bündnismitglieder für die Bündnisarbeit sind vielfältig und reichen von der Standbetreuung (Frau Hein, AOK Brandenburg, Kreisvolkshochschule, Familienzentrum,
SHIA e. V.), Gestaltung der Bündnishomepage (Berko Prehm, Steffen Rettig), rechtliche Informationen (Rechtsanwältin Christel Henk) über Transport von Standmaterial (Freiwillige Feuerwehr Wernsdorf, Barbara Wolff, Stefan Burkert) bis hin zur Bereitstellung der Einnahmen aus den Überraschungsbillets (AG City) und der Belieferung mit dem „Familienpass“ (Stadtbuchhandlung Radwer).

In der Initiativgruppe des Bündnisses, die die Arbeit plant und koordiniert, arbeiten von Beginn an Claudia Baronick (Stadtverwaltung), Birgit Luckow (Unabhängige Frauenliste) und Birgit Uhlworm (SHIA e. V.). Birgit Uhlworm nimmt regelmäßig an der vom Land organisierten Impuls-Arbeitsgruppe für die lokalen Bündnisse auf Landesebene sowie an bundesweiten Vernetzungstreffen teil. Erfolg dieser Arbeit sind u. a. die Aufnahme eines Bündnisprojektes in die Broschüre des MASGF über die lokalen Bündnisse und die Informationen über unser Bündnis auf der Bündnishomepage des Bundesfamilienministeriums.

Noch nicht umgesetzte Ideen des Bündnisses sind: eine Begrüßungsbox für neuzugezogene Familien und junge Familien, ein Familienwegweiser und ein Familienstadtplan, eine „Servicestelle Familie“ in der Stadtverwaltung und ein Flyer mit allen öffentlichen Badestellen der Stadt.
Wünschenswert wäre die Schirmherrschaft des Stadtoberhauptes für das Bündnis.
Wir bedauern es sehr, dass die Stadt am diesjährigen Landeswettbewerb „Kinder- und
familienfreundliche Kommune“ aus „Kapazitätsgründen“ nicht teilgenommen hat.
Erschwerend für die Arbeit des Bündnisses sind weiter unklare Zuständigkeiten in der Stadtverwaltung sowie die immer noch nicht geklärte Verwendung der im Haushalt 2009 für die Bündnisarbeit eingestellten 2000 Euro.
Dank an die örtlichen Medien, u. a. „Sender KW“, MAZ, Wochenspiegel, KaWe-Kurier, Blickpunkt, für die Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit des Bündnisses.

Wir sind weiter zuversichtlich und halten an unserem in der Deklaration vom 17.11.2005 verabschiedeten Ziel fest: „Königs Wusterhausen soll eine Stadt sein, in der sich Jung und Alt gleichsam wohlfühlen“.

Birgit Uhlworm
UFL-Stadtverordnete

 
Information über die Arbeit des „Bündnisses für Familie Königs Wusterhausen

zur Stadtverordnetenversammlung am 26.3.2007
Zunächst sei korrigierend zur Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung gesagt, dass es sich beim „Bündnis für Familie Königs Wusterhausen“ nicht um einen e.V., also einen eingetragenen Verein, handelt, sondern dass das Bündnis ein Zusammenschluss verschiedener Akteure und Akteurinnen darstellt, die unsere Stadt familienfreundlicher gestalten wollen.

Vor zwei Jahren stimmten die Stadtverordneten einstimmig einer Beschlussvorlage der Fraktion Bürgerbündnis/Unabhängige Frauenliste und damit der Unterstützung bei der Gründung eines lokalen Bündnisses für Familie in unserer Stadt zu.

Lokale Bündnisse für Familie gehen auf die Initiative der Bundesfamilienministerin Renate Schmidt in ihrer Amtszeit zurück und werden auch von der jetzigen Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen befördert. Bundesweit gibt es derzeit 379 lokale Bündnisse für Familie.

In Königs Wusterhausen gründete sich das Bündnis dank der engagierten Arbeit einer kleinen Initiativgruppe, zu der neben der Stadtverordneten Birgit Uhlworm die vom Bürgermeister beauftragte Leiterin der Stabsstelle Wirtschaft und Soziales Claudia Baronick, die Bürgerin und ehemalige Stadtverordnete Birgit Luckow und Andrea Reimann vom Verein „Kulturstatt e. V.“ gehörten und die Starthilfe durch das Servicebüro der Bundesgierung für die lokalen Bündnisse erhielt.

Am 17.11.2005 fand die Gründungsversammlung des Bündnisses statt und 15 Unterschriften wurden unter die Deklaration des Bündnisses gesetzt. Diese Zahl hat sich nunmehr auf 25 erhöht. Zu den Bündnismitgliedern gehören Bürgerinnen und Bürger der Stadt, Projekte, Vereine und Verbände, Institutionen und Unternehmen.

Als Ergebnisse der Arbeit des Bündnisses können nach etwas mehr als nunmehr einem Jahr angeführt werden:

* es gibt ein Informationsfaltblatt des Bündnisses und ein eigenes Logo, was durch die Stadt finanziert wurde und sich auch an den Gestaltungsgrundsätzen für Publikationen der Stadt orientiert

* durch das Bündnismitglied Berko Prehm mit seinem Unternehmen bepcom.de wurde eine Homepage für das Bündnis mit der Adresse www.buendnis-fuer-familie-kw.de erstellt und finanziert; die Homepage wird auch regelmäßig aktualisiert

* das Bündnismitglied SHIA-Landesverband Brandenburg e. V. stellte ein Banner für Informationsstände zur Verfügung

* das Freiwilligenzentrum Königs Wusterhausen entstand und bringt unter der ehrenamtlichen Leitung von Birgit Luckow bereits erfolgreich Freiwillige mit denen, die Hilfe und Unterstützung benötigen, zusammen

* im Jahr 2006 startete ein Spielplatzcheck, der durch eine Projektgruppe des Schiller-Gymnasiums unter Leitung von Marlies Hellmann sowie durch einzelne Familien umgesetzt wurde

* mit dem Verein „Holon e. V.“ wurden Kontakte aufgenommen, um eine Befragung von Familien durchzuführen – ein erster Zuwendungsantrag, gestellt durch den SHIA-Landesverband Brandenburg e. V. an das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie des Landes, wurde abgelehnt, z. Zt. ist ein Antrag des Vereins „Holon e. V.“ an die MBS-Stiftung in der Prüfung

* durch das Bündnismitglied SHIA-Landesverband Brandenburg e. V. wurden dank EU-Fördermittel die Angebote für Familien des Landkreises, und damit auch der Stadt, in eine Datenbank eingegeben, die nun unter der Internetadresse www.ben-elternnetz.de den Familien zur Verfügung steht

* mit einem Informationsstand beteiligte sich das Bündnis am Kinderfest am 10.6.2006, am Schleusenfest am 17.6.2006, am Weltkindertag am 20.9.2006 und an der Eröffnung des Familienzentrums Schenkendorfer Flur am 16.9.2006

* zum „Internationalen Tag der Familie“ am 15.5.2006 hatte das Bündnis zum 1. KWer Familientag in das Bürgerhaus eingeladen – es wurden Erfahrungen ausgetauscht und neue Ideen entwickelt

* am 24. März 2007 fand der 1. Aktionstag für Familien im Saal der Stadtverwaltung mit insgesamt 9 Beratungs- und Gesprächsangeboten und einer Kinderbetreuung statt – hier konnten sich die Familien individuell informieren und beraten lassen.

Unser Bündnis ist das 6. in Brandenburg gegründete Bündnis für Familie und nimmt regelmäßig an einer Impuls-Arbeitsgruppe des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie des Landes Brandenburg teil, in der die lokalen Bündnisse Erfahrungen und erfolgreiche Ideen in der Bündnisarbeit austauschen.

Für die Zukunft haben wir folgende Ideen und Visionen:

* eine Begrüßungsbox für neuzugezogene Familien und junge Familien

* einen Förderfonds für Familien mit geringem Einkommen zur Unterstützung von Bildungs- und Freizeitaktivitäten ihrer Kinder

* Arbeitsgruppen zu ausgewählten Themen, wie z. B. „Häusliche Gewalt“, „Kinder- und Jugendarbeit“, „Wohnumfeld und Spielplätze“

* einen Familienwegweiser für unsere Stadt

* alle Familien und Projekte beteiligen sich an der ständigen Aktualisierung der Daten für die Datenbank www.ben-elternnetz.de und der SHIA-Landesverband Brandenburg e. V. erhält die beim Jugendamt beantragten Mittel zur Finanzierung einer geringfügig Beschäftigten für diese Datenaktualisierung

* Finanzierung einer Ansprechperson ausschließlich für die Belange von Familien sowie für die Vernetzung und Koordination der Angebote für Familien und der Bündnisarbeit in der Stadtverwaltung in einer „Servicestelle Familie“

* eine verbesserte Öffentlichkeitsarbeit für das Bündnis, z. B. durch einen Link von der Homepage der Stadt auf die Bündnishomepage und auf die BEN-Homepage.

* viele neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter, insbesondere auch Unternehmen der Stadt.

Unser Bündnis kann nur so erfolgreich sein, wie sich die einzelnen Akteurinnen und Akteure einbringen - unsere Stadt wird nur familienfreundlicher, wenn sich alle für Familien einsetzen und gemeinsam ein positives Klima für Familien schaffen.
Dabei soll die Arbeit im Bündnis Spaß machen, neue Kontakte bringen und darf auf keinen Fall frustrierend sein, denn oberstes Prinzip ist, das jede Einzelne und jeder Einzelne durch die Mitarbeit im Bündnis auch für sich selbst einen Nutzen aus seinem Engagement erzielt.

Abschließend sei allen Bündnismitgliedern für die geleistete Arbeit und das Engagement gedankt, ebenso der Stadtverwaltung für die Unterstützung der Arbeit des Bündnisses und der örtlichen Presse für das Aufgreifen der Themen des Bündnisses.

Für das Bündnis
Birgit Uhlworm, Stadtverordnete der Unabhängigen Frauenliste Königs Wusterhausen
 
Internationaler Tag der Familie 15. Mai 2006 –
Ergebnisse der Gesprächsrunde im „Bürgerhaus“

Wünsche, was das Bündnis für Familie bewirken soll
Familienfeste
: Unternehmen einbeziehen
: Telefonische Beratungsstelle für Jugendliche
: Integration und Normalisierung von Randgruppen
: Kinder- und Jugendbeirat
: „Wohlsein“ von Familien als Herzenssache aller
: Extra-Runde für Ortsteilbürgermeister/innen zum Bündnis
: Variablere Kita-Öffnungszeiten
: Integration der Ortsteile
: Generationsübergreifendes Zusammenleben
: Mehr Beschäftigungsmöglichkeiten für Jugendliche
: Bessere Busanbindung der Ortsteile
: Familien sollen stärkere Wertschätzung erhalten
: Spielplatzbegehung und Überprüfung der Ausstattung (DIN gemäß?)
: Familie = Zukunft
: Partner/innen des Bündnisses setzen das Anliegen privat und geschäftlich als eine persönliche Prämisse
: Familien des gesamten Gebietes der neuen Stadt Königs Wusterhausen unterstützen, Wünsche und Probleme erfassen
: Mehr gemeinsame Veranstaltungen
: Familien sollen sich wohlfühlen
: Möglichst viele Menschen sollen von der Bündnisidee überzeugt werden
: Familien sollen sich wohl fühlen
: Stadt soll eine Zukunft haben
: Integration von ausländischen Familien
: Gespräche mit Familien
: Verbesserung des Schulessens, Kosten überprüfen
: Direkte Ansprechperson für Familien in Bezug auf ihre Probleme
: Regelmäßige Infos erhalten
: Partnerschaftliches Miteinander
: Stärkung und Hilfe der Familien
: Vernetzung
: Familienfreundliches Königs Wusterhausen
: Niveauvolles Kinderprogramm bei den Stadtfesten
: Grundlage für junge Familien schaffen
: Kinderbetreuung absichern
: Kostenlose Krabbelgruppe im Neubaugebiet
: Angebote für Kinder und Familien, damit Kinder und Jugendliche nicht vernachlässigt werden
: Familienfreundliche Gestaltung der Region
: Infos über Sportvereine, Badestellen u. ä.
: Bürger/innen für das Freiwilligenzentrum gewinnen
: Spielplätze in allen Ortsteilen (in Kablow fehlt ein Spielplatz)
: Spielplatz in der Innenstadt
: Vereinsbeiträge für Familien bezuschussen
 

   
 
freundlicher
Königs Wusterhausen soll noch familien- und kinderfreundlicher werden, eine attraktive Stadt für Familien - für Mütter, Väter, Kinder und Jugendliche !


 

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